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Sonntag, 8. November 2009

Zwei Dinge, inspirieren mich

eines uralt, das andere recht frisch ...


beide drehen sich um das Thema Steuer oder besser sTEUER. Wir Deutschen und die Themen "Geld" und "Steuer" ... wir nehmen die Worte oft in den Mund, aber wenn man ernsthaft nachfragt, erhält man oft genug nur Plattitüden zurück: "Über Geld spricht man nicht ..." um nur diesen einen "Volksmund" stellvertretend zu zitieren. Beim Thema Steuer erhält man nicht so viel Plattes, dafür aber Bezeichnendes, speziell von offizieller Stelle:


Der Herr Colbert war (lt. Wiki) immerhin der Finanzminister des "Sonnenkönigs" Loui XIV - er sollte es also gewusst haben. In dieser Causa haben sich die Zeiten überhaupt nicht geändert, auch heutige Politiker verfahren noch nach diesem altbekannten Schema.

Die beiden Dinge, die mich inspirieren sind: 1. ein Artikel aus der Zeitschrift DM Heft 12 aus 1991 Seite 114 "Werden Sie einfach Klein-Unternehmer" ... und 2. vier kleine Videos - ich bringe hier nur den Link für den ersten Teil aus, da Sie die anderen drei Teile leicht finden, da youtoube recht gut vergoogelt ist ;-)

Der Zeitschriftenartikel hat mich vor beinahe 20 Jahren voll vom Hocker gehauen. Nun könnten Sie, liebe Leser, fragen, 'was bringt mir so eine alte Geschichte'? Sie funktioniert heute noch so gut, wie vor 20 Jahren, was die Videoserie eindrucksvoll beweist!

Wenn Sie jetzt noch keine Idee haben, wie Sie diese Erkenntnis für sich nutzbar machen können, dann verzweifeln Sie bitte nicht gleich und vor allem, geben Sie nicht auf. Das Ziel ist einfach: weniger Steuern zahlen müssen - und sich dabei selbstverständlich an die Buchstaben des Gesetzes zu halten.

Jetzt könnten Sie auf die Idee kommen, Ihren Steuerberater zu fragen (bitte nicht mit Lohnsteuerhilfeverein gleichsetzen); aber ich bin sicher, das Ihnen beides kaum helfen wird. Dazu müssen Sie selbst kreativ werden, das kann Ihnen kein Berater einfach so abnehmen. (Ich habe mit meinem Bruder gemeinsam weit über 3.000 Steuererklärungen für das Finanzamt aufbereitet - ich denke, dass ich genau weiß, was ich hier sage, wenn ich so hart formuliere.) Die wenigsten Steuerberater sind kreativ.

Und hier ist die Lösung: Ich arbeite an einem eBook (bestens passende Domains waren noch frei ;-) und werde damit zeigen, wie man fast ohne finanziellen Aufwand und mit nur sehr geringen Zeitaufwand einige Hundert oder gar Tausend Euro vom Finanzamt zurückholen und im guten Falle sogar noch eine Existenz aufbauen kann, die den oft nicht sonderlich wohlgelittenen JOB überflüssig macht. So erklärt sich auch, warum ich dieses Blog verlassen werde. Es ist einfach nicht "Traumbuch-like" dieses Steuer-Thema und die Keywords passen auch nicht.

Posten Sie einfach einen Kommentar - ich sammle die eMailadressen (ausschließlich), um Gratis-Exemplare vorab zu verteilen.

Montag, 5. Oktober 2009

Was bleibt?

(m)ein Weg zu mehr Freiheit...


... oder sollte ich schreiben "mehr Sicherheit"? Vollkommen klar: das widerspricht einander; denn je mehr Freiheit ich haben will, desto mehr Chancen muss ich nutzen. Um Chancen nutzen zu können, muss man aber "gewisse" (hoffentlich überschaubare) Risiken in Kauf nehmen können. Und Sicherheit kann ja nur entstehen, wenn man selbst gar nichts tut; denn dann macht man keine Fehler (aber ist das eine Alternative?) ... Was aber ist, wenn die "Fehler" Dritter mich berühren, oder wenn "alte Wahrheiten", die ich heute noch in meinem Kopf habe, eine Weile schon nicht mehr gültig sind?

Ganz klar, ich werde aktiv und entscheide mich für Chancen, Freiheit; wenn diese auch mit Risiko untrennbar verbunden zu sein scheinen. (Und während ich die Welt um mich herum versuche stets aktiv wahrzunehmen, schaue ich auch immer mal aus dem Augenwinkel heraus auf die "Sicherheit".)

Heute Morgen hätte ich beinahe meinen Kaffeepott umgekippt. Nicht aus Schusseligkeit, sondern vor Schreck. Herr Michael Sommer (DGB) gibt ein Interview (im DLF) und sagt: "Wir brauchen einen starken Staat..." und begründet "...weil wir sonst die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht hätten überwinden können." Wow! Dabei habe ich mein Brötchen liegen und meinen Kaffee stehen gelassen und erst nach 13:00 Uhr wieder Appetit darauf gehabt. Was für ein Müll! Ich sage, je mehr und je stärker der Staat, desto mehr Pflichten (Steuern) für den Bürger; denn die Beamten, welche die Einhaltung der Pflichten überwachen und kontrollieren, müssen doch bezahlt werden - oder? Also: wir brauchen starke Bürger, um die Lasten, die uns bereits aufgebürdet sind, überhaupt noch (er)tragen zu können. Und dann der Schwachsinn hoch drei: "...weil mit den Steuern doch die Folgen der Krise abgemildert / verhindert / oder ausgeglichen werden..." (nur sinngemäß zitiert) Erstens: Wenn wer stark sein muss, dann der Bürger - s.o. Zweitens: Lüge! Die Krise ist noch nicht vorbei. Sie hat noch nicht einmal (richtig) angefangen. Drittens: Seit wann kann man mit fiat money eine Krise beseitigen, wenn doch genau das der (wahre) Grund der Krise ist? Richtig daran ist nur, dass der Staat noch stärker werden muss, um diese Staatskedite in Form von Steuern auch noch aus dem Volk pressen zu können.

Und da ein jeder Bürger so etwas wie einen "gesunden Menschenverstand" hat, der immer mehr Menschen sagt, "hier werde ich getäuscht oder gar belogen", schwindet eben das Vertrauen ...

Herr Sommer: Beweis gefällig? Siehe Mitgliederzahl (besser -Schwund) der Gewerkschaften!

Ich bin so wunderbar in Xing vernetzt. Von zweien meiner Kontakte habe ich jeweils eine eMail erhalten. Eine davon sollte wohl ein Substitut für eine zugesagte persönliche Information sein, entpuppte sich aber als eine Werbung für ein Power-Seminar eines Internetgurus. Wenn aber dieser Guru nicht einmal in der Lage ist, einem seiner vielen Angestellten (oder freien Mitarbeiter?) zu sagen, dass ein PDF (Einladungsdok.) auch ohne detektivische Fähigkeiten lesbar sein sollte; tja, dann schwindet halt das Vertrauen. Ich habe jetzt an diesem Tag FREI, sofern ich nichts anderes in meinen Kalender schreibe. (Und ich bin sicher, nicht zu viel Geld, für zu wenig Leistung auszugeben.)

Die andere Mail war noch schöner - daher mein heutiger Titel "was bleibt?" (im Sinne von: bestehen oder als Gewinn übrig) - Es ging um "gebrauchte" amerikanische Lebensversicherungen, die ich kaufen möge oder vielleicht auch vermitteln könnte... "Ich prüfe ja jedes Angebot, denn es könnte ja DIE Chance meines Lebens sein..." (frei nach Henry Ford) und sehe also: "US-Lebensversicherer seien prinzipiell sicher und AIG nur ein unschöner, kleiner Fehler, der noch dazu nichts mit der Sparte Leben zu tun hat." (OK) Die Rendite wird errechnet indem eine 61,2-prozentige Verzinsung über sechs Jahre einfach durch sechs geteilt wird und wird dann mit 10,2 % p.a. (also effektiv!) angegeben. (Das liegt schon sehr nahe am Betrug.) Ach so, da war doch noch was ;-)

Genau: das soll "bezahlt" werden mit "grünen Zetteln" mit dem Aufdruck "In God We Trust" (Zu meiner Sicherheit gucke ich noch einmal auf oanda.com und sehe: Vor nur einem Jahr brauchte ich nur ca. 1,30 Dollar, um einen Euro zu kaufen - zur Zeit liegen wir nahe 1,50 Dollar für einen Euro.)

Mal sehen, was der Dollar wert ist, wenn die Gebrauchtpolicen in vier bis sechs Jahren fällig gestellt werden können. Bis dahin aber bin ich so FREI, den fallenden Kursen aller Währungen dieser Welt aus SICHERer Distanz zuzuschauen und gehe unterdessen bei meinen anderen Xing-Kontakten vorbei und schaue mal, was diese so machen:

Mir fällt ein, lobend zu erwähnen H. Häusler, M. Otte und G. Spannbauer (alph. Reihenfolge). Und ich werde Herrn Markus Miller (heute erst "entdeckt") von http://geopolitical.de bitten, mein Kontaktgesuch anzunehmen.

Seid frei, liebe Freunde, bis demnächst,
Stefan Krasulsky

Donnerstag, 4. Juni 2009

Ständige Quelle unerklärlicher Fehler

twitter.com/beulchen #Bio #DLF


Vertrauen Sie noch den Medien? Glauben Sie noch, was man Ihnen dort erzählt? Schlafen Sie noch ruhig?

Heute Morgen habe ich mir 90 Minuten Zeit genommen, eine Radiosendung zu hören. (Und sonst nichts. [Nebenbei zu tun.]) Im #DLF "Journal am Vormittag" war das Thema: "Wie sicher ist mein Geld? - Finanzanlagen" Es schien mir sehr interessant zu werden. Um es aber vorweg zu nehmen, wenn in einer Sendung gleich zwei offensichtliche Lügen derart manifestiert werden, wie das dort geschehen ist, dann kann ich nur enttäuscht (im doppelten Sinne des Wortes) sein.

Was war gut? Es waren eine Verbraucherberaterin, ein Honorarberater und ein Chefredakteur einer Finanzzeitschrift mit der Moderatorin gemeinsam im Studio. So war es vom Ansatz her möglich, in verschiedene Richtungen zu denken und auch zu diskutieren. Es wurde richtig festgestellt, dass man in einer Bank keine unabhängige Beratung bekommen kann, um es vorsichtig zu reflektieren. (Für mich ist kein gutes Haar an den Banken und deren Pleiten geblieben.)

Hatte gerade heute ein Erlebnis mit meiner Ex-Bank (Sparkasse Spree-Neiße): Die haben mir eine Geschäftskonto ohne Angabe von Gründen und ohne gesonderte briefliche Nachricht gekündigt! Darauf hin habe ich die Schlüssel für das Bankschließfach zurück gegeben; denn ich werde kein Schließfach für eine Firma in einer Bank haben, wo ich kein Konto habe! Heute kam die Aufforderung die Schließfachversicherung für das kommende Jahr zu bezahlen ... Nö, nö! (Konto nein, Gebühren ja, oder wie soll ich das verstehen?)

Also: Ein Bank-ver-Berater ist zunächst ein Verkäufer! (Sie kennen das doch: "Wes Brot ich es, des Lied ich sing."?) Und dieser Diener seines Herren hat nun einmal die Aufgabe für seinen Lohn zu arbeiten und demzufolge Provision für den Laden dem er dient zu verdienen. Sonst nichts. Ihr gesunder Menschenverstand ist intelligenter als jeder "Bankberater", vor allem, wenn Sie hin und wieder einmal Ihren Bauch fragen! Und wenn Ihnen das nicht genügt, dann lesen Sie, um viele Meinungen zu bekommen, surfen ein wenig oder fragen Sie einfach in Ihrem Netzwerk herum.

Was war definitiv falsch (um es nicht noch einmal Lüge zu nennen)? Man behauptete, dass "die BRD einer der besten Schuldner weltweit sei" ... Mag sein. Falsch aber ist, dass die BRD ihre "Schulden immer zurückzahlt." Das können Sie selbst prüfen: Erstens, ob das zukünftig auch so sein wird, weil es in der Vergangenheit immer "gut gegangen" ist, scheint mir nicht so sicher ... Und zweitens, wenn ich zurückzahle (oder besser tilge), dann müssten die Schulden doch weniger werden - oder? Das aber ist in der Geschichte der BRD noch nie der Fall gewesen! Die Staatsschulden wachsen wie Metastasen! (Ich wette eine Flasche Champagner, dass Sie keine Regierung in den letzten 40 Jahren finden, die es geschafft hat, die Staatsschulden gegenüber dem Beginn deren Regierungsperiode zu senken.)

Und dann mein Lieblingsthema: Gold. ... Ich kann mir einfach nicht erklären, warum mein Schuster (für Maßschuhe), mein Dachdecker (für eine größere Reparatur), mein Bäcker (für die Jahres-Rechnung ... ja, so etwas gibt es!), mein Finanzberater (als Honorar), mein Markisenmonteur, meine Psychotherapeutin (aus Eigenitiative) und mein Buchführungshelfer lieber Gold und Silber nehmen ... Sind die so doof? Nein gewiss nicht. Es sind bis auf zwei Ausnahmen Ossis - und das verstehen Sie bitte als Kompliment - denn die haben das 40-jährige Sozialismus-Experiment gewitzt überstanden und sind gestärkt daraus hervorgegangen und heute noch gewitzter! Und ich? - habe auch einen Vorteil davon: Meine Rechnungen sind in der Regel 20 ... 30 Prozent billiger als deren Erst- und Ursprungs-Forderungen.

Was sagt DLF zu Gold? "Gold ist teuer." Prima, dann brauche ich nicht viel, um meine Rechnungen zu bezahlen! "Gold schwankt stark im Kurs." Prima, dann gibt es immer wieder Gelegenheit, billig nachzukaufen und / oder bei hohen Kursen zu verkaufen oder seine Rechnugen zu bezahlen! "Gold bringt keine Zinsen." Prima, dann muss ich auch keine Zinsen versteuern! "Gold ist unsicher." Und warum haben es dann schon die alten Pharaonen akzeptiert, warum steht so viel darüber in der Bibel und warum haben die alten Griechen und Römer ... und in den 2000 Jahren danach - warum wurde es stets von allen Menschen in aller Welt gern akzeptiert? "Gold kann man nicht essen." Nein, ich auch nicht! Aber ich möchte den Bauern sehen, der mir für ein paar Gramm Gold nicht einen großen Sack Kartoffeln gibt!

Und wenn Sie zu denen gehören, die ein paar der Argumente in Anführungszeichen für passender halten als meine Antworten (oder die Gegenfrage), dann senden Sie mir einfach einen Brief mit Ihrem "wertlosen" alten Gold- und Silberschmuck (gern auch Platin, Palladium, Rhodium u.s.w.) - ich zahle Ihnen einen guten Kurs! Gern nehme ich auch Münzen, Barren oder alte Zähne - Hauptsache Gold ;-) !!!

Leider werden wir statt korrekt beraten, oft für dumm verkauft, nicht nur in der Bank, sondern vor allem auch in den Medien und sogar in Medien, die ich bis vor einiger Zeit noch für seriös gehalten habe.

Halten Sie Augen und Ohren offen! Hören Sie öfter auf Ihren Bauch! Nutzen Sie Ihren "gesunden Menschenverstand" und bleiben Sie vor allem wachsam.

Freitag, 17. April 2009

Dummbatzprämie

noch fadenscheiniger geht es offensichtlich nicht ...


eigentlich wollte ich mich in meinem Blog nicht offen negativ äußern. Aber diese Idee von der 300 € Steuererklärungs-Nichtabgabe-Prämie ist ja wohl der letzte Beweis, der gefehlt hat, um zu zeigen, dass das (Arbeitnehmer-)Volk für dumm verkauft werden soll.

Bevor ich hier zum Hintergrund komme, noch ein Nachtrag zu meinem letzten Artikel: Unter der Rubrik "Gesunder Menschenverstand" schrieb ich über die "Abwrackprämie", die wirklich nur diesen hässlichen Namen verdient hat, denn eine Umweltprämie ist sie nicht. Was wäre eine bessere Lösung, als Steuermittel zum Fenster hinaus zu werfen? Wäre es nicht viel besser, dieses Geld in unsere Zukunft zu investieren? Was ist unsere Zukunft? Kinder, bessere (auch höhere) Bildung und damit Chancen für Wachstum, denn dass sind die einzigen "Rohstoffe", die wir in unserem Lande fördern können, ohne jemals befürchten zu müssen, die Ressourcen zu überfordern.

Zum Hintergrund: Normalerweise ist ein Arbeitnehmerhaushalt, auch wenn er keine Nebeneinkünfte vereinnahmt, zur Abgabe einer Einkommensteuererklärung verpflichtet. Warum wohl fordert der Staat (das Finanzamt) diese Pflicht in so vielen Fällen nicht ein? Ich gebe hier eine deutliche Antwort: Weil Sie in diesen Fällen sehr wahrscheinlich einen Erstattungsanspruch gegen das Finazamt haben. Und warum holt sich so mancher Bürger dieses Geld nicht ab? [Entweder, weil er selbst zu faul ist, diesen sehr komplizierten Papierkrieg zu erledigen oder weil er selbst keine Ahnung davon hat.]

Warum gehen Sie nicht zu einem Steuerberater oder einem Lohnsteuerhilfeverein und lassen einen Fachmann unverbindlich auf Ihre Unterlagen schauen und fragen ihn, ob der Erstattungsanspruch aller Wahrscheinlichkeit nach größer sein wird, als die Arbeit des Fachmannes an Kosten für Sie verursacht? Ich kenne in Cottbus mehrere Berater dieser Zunft, deren Art es ist, ihre neuen Mandanten genau auf diese Weise zu gewinnen.

Damit wäre der Kreis "Gesunder Menschenverstand" wieder geschlossen. Es gibt Rechte und Pflichten. Nutzen wir wirklich alle Rechte oder halten wir uns nur zu oft nur an bereits angemahnte Pflichten? Es wird Zeit, dass wir "braven" Deutschen uns langsam wieder unserer alten Werte, Tugenden und Fähigkeiten bewusst werden, aufstehen und diese auch nutzen.

In diesem Sinne: Lassen Sie sich beraten, damit Sie nicht (für dumm) verkauft werden ;-)

HERZliche Grüße
Stefan Krasulsky