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Montag, 23. November 2009

eigentlich...

mag ich keine Mogelpackungen.


manchmal kommt es aber anders als man (Mann!) denkt - nämlich genau dann, wenn er seinem Hausverstand oder sollte ich besser sagen "Gefühl" nicht folgt.

Ein Mann, so sagt der Volksmund, soll in seinem Leben drei Dinge tun: ein Kind zeugen, ein Haus bauen und einen Baum pflanzen ... gut, zwei Dinge hake ich ab, zur "Natur" bin ich noch nicht gekommen, weil ich mir mit den ersten beiden Dingen zu viel Stress gemacht habe ...

Oder habe ich es einfach nur versäumt, 'mal auf meinen Bauch zu hören?

Gut, ich gelobe mir selbst Besserung und tue es hier und jetzt.

Was sind Mogelpackungen?

Gerade komme ich vom Tresen meines Vertrauens. Dort habe ich meine "silberne Reserve" (5 CAN-Dollars in 9999) auf den Tisch gelegt. Nachdem das ausdiskutiert war, bezeichnete einer der anwesenden Kumpels das Ding als "Mogelpackung", weil weniger drauf steht, als drin ist ...

Ich fragte: "Was ist mit dem Hundert-Euro-Stück?" Antwort: "Das gibt es nicht. " Sag mal, du Typ, warum liest du XXXX-Zeitung und weißt nicht, dass es 15,55 Gramm Feingold mit der Prägung '100 Euro' gibt?", wollte ich fragen (hab' ich mir aber erspart). Die Blöd-Zeitung wird in drei Jahren, wenn PapierGeld gecrasht ist, sagen: "Als wir die 'Volksunze' angeboten haben, habt ihr sie nicht beachtet..."

Mutsuko, Rita und Petra, so oft habt ihr gesagt: "Ich liebe dich." worauf ich mich oft fragte: "Wie lange, und wie tief?"

Heute vertraue ich nur noch offensichtlichen Mogelpackungen (also diesen Silber-Dollars und Gold-Euros, wo weniger drauf steht, als drin ist - die Dinger haben echt Understatement ;-) und gelobe, Worten weniger und den Taten mehr Beachtung zu schenken; also öfter mal auf meinen Bauch zu hören, um selbst schneller die richtigen Dinge zu tun.

Nur eines macht mir Sorge: dass die Mütter meiner Kinder und die Witwe meines Hauses irgendwann sagen werden: "Ich kann nicht mehr helfen (oder für mein Kind da sein) - ich habe das nicht kommen sehen, weil ich optimistisch war..." (oder irgend so einen Kram, den man ohne Wert daherplappern kann, ohne sich entschuldigen zu müssen oder einen Fehler einräumen zu müssen - Mogelpackungen, die ich niemals annehmen werde)

Und ich frage mich: "Wann wird die Masse unseres Light-Kultur-Volkes erfassen, dass Worte wie:" 'Die Rente ist sicher.' [Blüm] 'Das Geld der Sparer bei deutschen Banken ist sicher - wir garantieren das.' [Merkel] und 'Wir sind auf einem guten Weg...' [Merkel] "Versprechen sind, die klingen, als würde man ein gesetzliches Zahlungsmittel (Banknote) in den Händen zerknittern?"

Mädels, ich bin euch dankbar dafür, dass ich heute Mogelpackungen von eurer Myopie unterscheiden kann.

Danke - für immer.

Aber nicht noch einmal.

Und ich stelle mir vor, wie eines Tages ein (oder viele oder alle?) Volk / Völker sagen werden:

"Papiergeld - nicht noch einmal - nie wieder!"


Liebe Leser - ich habe gesagt (und mir dabei innerlich 2 Dutzend als Grenze gesetzt), dass ich dieses Blog schließen werde. Ich habe vieles kommen und gehen gesehen ... die DDR hatte ich (lebend!, nur mit dem Kopf - ohne Flucht und ohne Waffengewalt - schon am 17.06.89 verlassen, weil ich einen Bürgerkrieg oder eine "Revolution" heraufziehen gesehen habe...) Nun sehe ich voraus, dass wir in ein paar Jahren erleben werden, wie Kohl und Kartoffeln wieder sehr wertvoll sein werden - vielleicht so wertvoll wie Gold und Silber... so werde ich also dieses Blog einstellen - vor dem 31.12.2009; falls "alles noch so lange so bleibt, wie es jetzt ist."

Und falls Ihr, liebe Leser, mich nicht versteht - schaltet einfach das Gehirn aus und den Bauch an. Die Lösung ist in Euch!

Dafür wünsche ich allen Lesern (und auch den Damen, die mir einst ins Gesicht schlugen): Alles Gute!

(Betrug und Unwissenheit sind Schuhe von zwei verschiedenen Paaren.)

Für Susi: Im Garten deines Großvaters gibt es einen Schatz, da ist einmal im Jahr Öl für ein Jahr und die ganze Familie drin.

Für Toshiki: Dein Schatz ist mobil und dürfte auch beim hektischsten Aufbruch nicht der Gefahr des Vergessens ausgesetzt sein.

Für Euch beide: nicht steuerbar (terminus fiscalis); für immer.

Sonntag, 8. November 2009

Zwei Dinge, inspirieren mich

eines uralt, das andere recht frisch ...


beide drehen sich um das Thema Steuer oder besser sTEUER. Wir Deutschen und die Themen "Geld" und "Steuer" ... wir nehmen die Worte oft in den Mund, aber wenn man ernsthaft nachfragt, erhält man oft genug nur Plattitüden zurück: "Über Geld spricht man nicht ..." um nur diesen einen "Volksmund" stellvertretend zu zitieren. Beim Thema Steuer erhält man nicht so viel Plattes, dafür aber Bezeichnendes, speziell von offizieller Stelle:


Der Herr Colbert war (lt. Wiki) immerhin der Finanzminister des "Sonnenkönigs" Loui XIV - er sollte es also gewusst haben. In dieser Causa haben sich die Zeiten überhaupt nicht geändert, auch heutige Politiker verfahren noch nach diesem altbekannten Schema.

Die beiden Dinge, die mich inspirieren sind: 1. ein Artikel aus der Zeitschrift DM Heft 12 aus 1991 Seite 114 "Werden Sie einfach Klein-Unternehmer" ... und 2. vier kleine Videos - ich bringe hier nur den Link für den ersten Teil aus, da Sie die anderen drei Teile leicht finden, da youtoube recht gut vergoogelt ist ;-)

Der Zeitschriftenartikel hat mich vor beinahe 20 Jahren voll vom Hocker gehauen. Nun könnten Sie, liebe Leser, fragen, 'was bringt mir so eine alte Geschichte'? Sie funktioniert heute noch so gut, wie vor 20 Jahren, was die Videoserie eindrucksvoll beweist!

Wenn Sie jetzt noch keine Idee haben, wie Sie diese Erkenntnis für sich nutzbar machen können, dann verzweifeln Sie bitte nicht gleich und vor allem, geben Sie nicht auf. Das Ziel ist einfach: weniger Steuern zahlen müssen - und sich dabei selbstverständlich an die Buchstaben des Gesetzes zu halten.

Jetzt könnten Sie auf die Idee kommen, Ihren Steuerberater zu fragen (bitte nicht mit Lohnsteuerhilfeverein gleichsetzen); aber ich bin sicher, das Ihnen beides kaum helfen wird. Dazu müssen Sie selbst kreativ werden, das kann Ihnen kein Berater einfach so abnehmen. (Ich habe mit meinem Bruder gemeinsam weit über 3.000 Steuererklärungen für das Finanzamt aufbereitet - ich denke, dass ich genau weiß, was ich hier sage, wenn ich so hart formuliere.) Die wenigsten Steuerberater sind kreativ.

Und hier ist die Lösung: Ich arbeite an einem eBook (bestens passende Domains waren noch frei ;-) und werde damit zeigen, wie man fast ohne finanziellen Aufwand und mit nur sehr geringen Zeitaufwand einige Hundert oder gar Tausend Euro vom Finanzamt zurückholen und im guten Falle sogar noch eine Existenz aufbauen kann, die den oft nicht sonderlich wohlgelittenen JOB überflüssig macht. So erklärt sich auch, warum ich dieses Blog verlassen werde. Es ist einfach nicht "Traumbuch-like" dieses Steuer-Thema und die Keywords passen auch nicht.

Posten Sie einfach einen Kommentar - ich sammle die eMailadressen (ausschließlich), um Gratis-Exemplare vorab zu verteilen.

Montag, 2. November 2009

Die X-te Bank in USA ...

... und was das mit uns zu tun hat


heute früh, noch etwas im Dusel, hörte ich Nachrichten im DLF. Es wurde wieder einmal, wie schon so oft in den letzten 12 (oder mehr) Monaten, von einer Bankenpleite in den USA berichtet. Es handelt sich bereits um die 115. Pleite. Und es traf mit der CIT nach Angaben des DLF die fünft größte Privatbank der Staaten.

Vielleicht denken Sie, liebe Leser, jetzt: "Das ginge uns nichts an oder bei uns ist noch keine Bank pleite gegangen oder so ähnlich." Vielleicht haben Sie Recht, im Sinne, dass es Ihnen persönlich (noch) nicht interessant erscheint, weil Sie glauben, davon nicht betroffen zu sein, oder anders; salopp: "Was interessiert mich fremdes Elend?"

Einige kurze Fragen noch vorab: Warum gibt es in den USA so viele Pleiten und bei uns nicht? Und wie kann, was "nur" die USA (respektive: nur den US-Dollar) betrifft, sich bei uns auswirken, wo wir doch mit (T)Euro bezahlen. [Teuro nenne ich dieses Papierzeug, damit Ihnen schnell klar wird, dass er genauso funktioniert, wie der Dollar, beide wurden in den letzten 10 Jahren so wenig wert, dass man heute mehr als die doppelte Menge an Geld braucht, um die gleiche Menge an Waren zu kaufen, wie das vergleichsweise noch vor 10 Jahren der Fall war - Inflation!] Und noch eine Frage: Gab es in den USA nicht auch so etwas wie "Konjunkturpakete"? Und wenn ja, wo sind diese Beträge verschwunden, wenn doch so viele Banken pleite gehen? Oder welche Bank konnte man denn nun "erfolgreich" retten?

Ist bei uns wirklich noch keine Bank pleite gegangen? Doch! IKB und Sachsen LB und Dresdner Bank und HRE und ...??? Diese Banken waren pleite, sonst wären sie mit den alten Eigentümern eigenständig und selbständig geblieben. Vielleicht sagen Sie: "Die Dresdner gibt es doch noch." Nein, es gibt sie nicht mehr, es steht nur noch der alte schon schimmelgrün gewordene Name daran. In der Mogelpackung drin ist 100 Prozent Commerzbank und selbst diese gehört zu einem Viertel dem Staat - dem Steuerzahler, also uns, dir und mir! In den USA funktioniert das genauso.

Und was hat der Dollar nun mit uns zu tun? Viel. Fast alles, von der Bedeutung her.

Wir Deutschen sind ein Volk von Dichtern und Denkern. Nicht nur. Wir sind auch Tüftler. Und das deutsche Volk hat innerhalb der nach dem II. Weltkrieg festgelegten Grenzen im Osten und im Westen fleißig gearbeitet, wenn auch mit unterschiedlichem Erfolg. (Die DDR war m. E. im Ostblock führend, was man nicht voll und ganz unter den Tisch kehren sollte.)

Wir nennen uns heute stolz "Exportweltmeister", wobei es keine Rolle spielt, ob wir nun die Nummer eins, zwei oder drei auf der Welt sind. Bezogen auf die 82 Mio. Deutschen (pro Kopf) sind wir die Nr.1 Allerdings stehen wir auf diesem Platz - will sagen, wir wachsen nicht mehr. Brasilien, Russland, Indien und China wachsen aber sehr stark. Sie holen auf und sie werden uns auch überholen. Das ist nur eine Frage der Zeit, nicht des Ja oder Nein und ob überhaupt ...

Womit werden denn nun die Exporte (noch) bezahlt, die wir so fleißig generieren? Richtig: mit kleinen grünen Zetteln, auf denen steht: "$$$ IN GOD WE TRUST $$$". Und die werden, nachdem sie bei uns angekommen sind, bei der EZB für Deutschland eingekellert - genauso, wie unsere Großeltern dies mit Kartoffeln vor 30, 40 oder 50 Jahren gemacht haben. Können wir das grüne Gift denn nun nicht verwenden, um in den USA einzukaufen, oder wenigstens in Euro umtauschen?

NEIN! Was wollen Sie in den USA kaufen, wenn sie dort nix produzieren, was wir brauchen; und das, was sie produzieren (Öl, Gold, Silber !!!) nicht an uns verkauft wird, weil die USA ihre Rohstoffe nicht abbauen, um die eigenen Ressourcen zu schonen ... und Teuro haben sie gar nicht so viele da, wie wir von den vielen Dollars wiederum (zurück-) tauschen könnten - Sie erinnern sich, wir Europäer (und die BRIC-Staaten) liefern sehr viel mehr in die USA, als sie exportieren - genau das bedeutet es, wenn vom altchronischen Außenhandelsbilanzdefizit des Patienten USA in dessen prämortaler Phase die Rede ist.

Ich würde sagen: Da sitzen wir aber echt in der (Sch...) Patsche!

Denn am Ende haben wir unsere guten Werte - wie Hans im Glück - gegen wertloses bedrucktes Papier eingetauscht. Betrifft Sie immer noch nicht, weil es nicht Ihr Geld ist, was dort im Keller der EZB (Bundesbank) vergammelt? Nun, wer hat denn die deutschen Pleitebanken (siehe oben im Text) "aufgefangen?" Richtig: Vater Staat. Und wer ist das? Auch richtig: WIR Steuerzahler. Und wer wird diese Suppe auslöffeln müssen, wenn es die EZB oder die Bundesbank betrifft, weil sie dann mal eben 90 Prozent oder mehr ihrer Werte (nämlich die grünen Zettel unter den "Devisenreserven") abschreiben müssen? Noch einmal richtig: WIR deutsch-europäischen Staatsbürger oder noch schlimmer: Unsere Kinder!

Geht Sie immer noch nichts an, weil Sie Ihr Geld vom Amt (z. B. Hartz IV) bekommen? Na, dann prost! Wollen Sie etwa mit dem wenigen Geld (Hyperinflation) wieder heizen (genau wie unsere Urgroßeltern dies taten), weil es billiger war Geld zu verbrennen, als Brennstoffe zu kaufen? Und wovon wollen Sie dann ihre Lebensmittel bezahlen, wenn sie Ihr Geld nur noch verbrennen können, weil es keiner mehr haben will? Und wenn Sie heute schon jeden kleinen Einkauf mit Ihrer EC- oder Kreditkarte erledigen, dann könnten Sie schon morgen früh "angearscht" (sehen Sie mir dieses drastisch-deutliche Wort nach) sein! Sie haben dann noch nicht einmal Papier zum heizen - die "Bank ihres Vertrauens" wird ihnen einige Tage später eine neue Karte (vielleicht mit persönlichem ID-Code) und auf eine neue Währung lautend, für welche Sie dann noch weniger einkaufen können, ausstellen. Mein freundlicher Rat: Ziehen Sie sich schon mal warm an!

Absurd, im Radio (wiederum DLF, jetzt aber 17:11 Uhr) zu hören, dass Quelle (auch pleite!!!) mit dem Slogan: "Deutschlands größter Ausverkauf" wirbt. Nee, Jungs! Der größte Ausverkauf der deutschen Wirtschaft findet schon lange anderswo statt. Hier. Beim Geld! Und er ist noch nicht zu Ende. Und er hat noch nicht einmal richtig angefangen! (Und ich bezweifle sehr, dass unsere Politiker dies nicht wissen; sie wissen es, sehr genau, nur können/wollen sie es uns nicht sagen, weil wir sonst vielleicht auf die Idee kämen, uns zu fragen, wozu wir solche Politiker brauchen, die Probleme kennen, nicht aber lösen ...)

Wenn Sie dieses Thema weiter vertiefen wollen, dann googeln Sie einfach mal nach: Baader, papierne Selbstmord.

Sie wollen einen Rat, was Sie denn nun konkret tun können, um Ihren Hintern zu retten? Gern, folgen Sie mir einfach auf http://twitter.com/altgold und twittern Sie mir z. B. via @Replie oder per DM, dass Sie sich Hilfe wünschen. Ich helfe Ihnen unkompliziert, schnell und vor allem gern mit Rat und Tat weiter.

Gestatten Sie mir am Ende eine private Mitteilung: Ich werde dieses Blog in der nächsten Zeit auf Bitte von Frau Petra Helene Klärchen einstellen. Sie hat weder die Firma noch dieses Blog je gewollt. Ich werde bei einem anderen Blog-Anbieter unter anderem Namen mit leicht gewandelten Themen, nicht jedoch, ohne hier einen Link zu hinterlassen, neu wieder auftauchen.

Alles Gute für Sie!
Stefan Krasulsky

Freitag, 23. Oktober 2009

Die Wahrheit

... und nichts als die Wahrheit


als Knirps habe ich Westfernsehen geschaut und bin auch gern ins brudersozialistische Ausland gereist. Dort habe ich es niemals versäumt, wenigstens eine großbürgerliche Zeitung in deutscher Sprache zu kaufen, die es ja in der DDR nicht gab ...

... je dicker die Zeitung, desto besser. Das war meist die FAZ oder die Süddeutsche, manchmal auch Die Welt oder die Rheinische Post. Zwar kostete so eine Zeitung wegen der "marktgerechten" (Schwarzumtausch-)Kurse ein kleines Vermögen, aber man konnte auch eine 14 Tage alte Westzeitung in der DDR noch mit gutem Gewinn verkaufen. (Es war halt eine Mangelwirtschaft, wobei dieser Mangel politisch gewollt war. Und wo Mangel herrscht, da steigen die Preise.) Die meisten meiner Sekundärleser waren sogar einverstanden, dass ich den Wirtschaftsteil behalte - sie zahlten trotzedem gern den von mir geforderten Preis.

So war dieser Wissenserwerb für mich kostenlos - und wie ich heute weiß, auch nahezu umsonst.

Schon damals beschlich mich leise das Gefühl, dass es ein langer Weg werden würde, die Wahrheit zu erkennen. Heute bin ich mir vollkommen bewusst, das es gar nicht gewollt ist (it's not pc), dass man die Wahrheit einfach erkennt - (ich rede immer noch über Wirtschaft, d.h. ich gehe von selbiger aus und in Gedanken ein paar Schritte weiter).

Wäre das anders gewesen, dann hätte ich damals verstanden, wie das "Ding mit den Filmen" funktioniert und zusammenhängt ... damals hatte ich ein Hobby: Fotografie und habe Filme und Bilder selbst entwickelt. Das verbrauchte Fixierbad habe ich zum Recycling gebracht und dafür mehr Geld erhalten, als mich die Filme im Einkauf gekostet haben. An Filmen gab es NP 15, 20 und 27. Diese Zahlen stehen für die Lichtempfindlichkeit in einer DIN-Reihe und bedeuteten je 5 ... 7 Punkte mehr ungefähr eine Verdoppelung der Lichtempfindlichkeit. Diese Produktreihe war sinnvoll und soweit auch vollständig. Anfang der 80er Jahre stieg, angeheitzt durch die Brüder Hunt, der Preis am Silbermarkt in unermessliche Höhen und Silber wurde, wenn auch nur in der DDR (wegen chronischen Devisenmangels), knapp. [Für die anderen deutschen Fotografen, die noch wissen, was ein Analog-Schwarz-Weiß-Film ist: Das entspricht in der Reihe den ASA-Werten 100 / 200 / 400]

Nun macht Not bekanntlich erfinderisch ... und man "erfand" in der DDR den Film NP 22. Der NP 20 (in anderen Formaten auch der NP21) verschwand aus den Regalen. Am NP 22 war außer der geringen Empfindlichkeitssteigerung nichts anders oder gar besser; mit einer Ausnahme: der Preis hatte sich mal eben verdoppelt.

Die Gesetze des Marktes funktionierten also auch in der DDR, auch wenn man uns das damals anders verkaufen wollte! Und so ist es heute auch noch, obwohl wir inzwischen ein (deutsches) Volk sind und bald ein europäisches Volk sein werden, werden wir von den gleichgeschalteten Medien einseitig und falsch informiert. Im Bereich der Wirtschaft ist dies besonders fatal, weil dem Bürger über wenige Generationen hinweg ein Wissen verloren geht, dass sich bald als lebensnotwendig erweisen wird. Noch schlimmer, mit dem Verfall des Wissens wird ein weiterer Verfall an Sitten und menschlichen Werten einhergehen ...

Exkurs:

Gerade eben läuft schon wieder so eine Falschmeldung im DLF, sinngemäß zitiert: "... der Dollar steht aktuell bei 1,5037 und es läge daran, dass Moodys das Rating für den Dollar beabsichtigt ... [und dann wird noch etwas von] Liquidität" [geschwafelt] ...

Falsch! So muss es heißen: In den USA rotiert die Notenpresse bei voller Auslastung mit Höchstgeschwindigkeit. Und je mehr druckfrische Inflations-Dollars in den (Geld-)Markt gedrückt werden, desto wertloser werden sie. So einfach ist das (zu erklären)! Exkurs Ende.

Die Wahrheit im Bereich der Wirtschaft wird von keynesianisch indoktrinierten Ökonomen angeführt und von (unwissenden) Journalisten (meist ungeprüft) einfach nachgeplappert. Es scheint so, als ob Meinungsfreiheit dadurch bestimmt würde, dass möglichst viele Menschen möglichst unsinnig und weit weg vom Kern herumquacksalbern.

Besonders schön, einfach, verständlich und auf ein paar wenige Seiten verdichtet, hat Herr Roland Baader im "Forum Ordnungspolitik" http://www.forum-ordnungspolitik.de/newsroom/gastbeitraege/551-inflation-der-papierene-selbstmord diese Zusammenhänge um Wirtschaft, Politik, Geld und menschliche Werte dargestellt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Und ich wünsche meinen Lesern, dass diese flaue Gefühl, was die meisten Menschen beim Thema Wirtschaft in der Magengegend unangenehm erspüren, dazu motiviert, die Dinge zu hinterfragen und den meist sehr einfachen Kern zu verstehen. (Lebensnotwendig z.B.: Womit sollte man einkaufen gehen, wenn eines Tages so viele Dollars resp. Euros da sind, dass dieses "Geld" keiner mehr haben will und mit dem man dann nur noch den Ofen direkt beheizen kann?)

Montag, 5. Oktober 2009

Was bleibt?

(m)ein Weg zu mehr Freiheit...


... oder sollte ich schreiben "mehr Sicherheit"? Vollkommen klar: das widerspricht einander; denn je mehr Freiheit ich haben will, desto mehr Chancen muss ich nutzen. Um Chancen nutzen zu können, muss man aber "gewisse" (hoffentlich überschaubare) Risiken in Kauf nehmen können. Und Sicherheit kann ja nur entstehen, wenn man selbst gar nichts tut; denn dann macht man keine Fehler (aber ist das eine Alternative?) ... Was aber ist, wenn die "Fehler" Dritter mich berühren, oder wenn "alte Wahrheiten", die ich heute noch in meinem Kopf habe, eine Weile schon nicht mehr gültig sind?

Ganz klar, ich werde aktiv und entscheide mich für Chancen, Freiheit; wenn diese auch mit Risiko untrennbar verbunden zu sein scheinen. (Und während ich die Welt um mich herum versuche stets aktiv wahrzunehmen, schaue ich auch immer mal aus dem Augenwinkel heraus auf die "Sicherheit".)

Heute Morgen hätte ich beinahe meinen Kaffeepott umgekippt. Nicht aus Schusseligkeit, sondern vor Schreck. Herr Michael Sommer (DGB) gibt ein Interview (im DLF) und sagt: "Wir brauchen einen starken Staat..." und begründet "...weil wir sonst die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht hätten überwinden können." Wow! Dabei habe ich mein Brötchen liegen und meinen Kaffee stehen gelassen und erst nach 13:00 Uhr wieder Appetit darauf gehabt. Was für ein Müll! Ich sage, je mehr und je stärker der Staat, desto mehr Pflichten (Steuern) für den Bürger; denn die Beamten, welche die Einhaltung der Pflichten überwachen und kontrollieren, müssen doch bezahlt werden - oder? Also: wir brauchen starke Bürger, um die Lasten, die uns bereits aufgebürdet sind, überhaupt noch (er)tragen zu können. Und dann der Schwachsinn hoch drei: "...weil mit den Steuern doch die Folgen der Krise abgemildert / verhindert / oder ausgeglichen werden..." (nur sinngemäß zitiert) Erstens: Wenn wer stark sein muss, dann der Bürger - s.o. Zweitens: Lüge! Die Krise ist noch nicht vorbei. Sie hat noch nicht einmal (richtig) angefangen. Drittens: Seit wann kann man mit fiat money eine Krise beseitigen, wenn doch genau das der (wahre) Grund der Krise ist? Richtig daran ist nur, dass der Staat noch stärker werden muss, um diese Staatskedite in Form von Steuern auch noch aus dem Volk pressen zu können.

Und da ein jeder Bürger so etwas wie einen "gesunden Menschenverstand" hat, der immer mehr Menschen sagt, "hier werde ich getäuscht oder gar belogen", schwindet eben das Vertrauen ...

Herr Sommer: Beweis gefällig? Siehe Mitgliederzahl (besser -Schwund) der Gewerkschaften!

Ich bin so wunderbar in Xing vernetzt. Von zweien meiner Kontakte habe ich jeweils eine eMail erhalten. Eine davon sollte wohl ein Substitut für eine zugesagte persönliche Information sein, entpuppte sich aber als eine Werbung für ein Power-Seminar eines Internetgurus. Wenn aber dieser Guru nicht einmal in der Lage ist, einem seiner vielen Angestellten (oder freien Mitarbeiter?) zu sagen, dass ein PDF (Einladungsdok.) auch ohne detektivische Fähigkeiten lesbar sein sollte; tja, dann schwindet halt das Vertrauen. Ich habe jetzt an diesem Tag FREI, sofern ich nichts anderes in meinen Kalender schreibe. (Und ich bin sicher, nicht zu viel Geld, für zu wenig Leistung auszugeben.)

Die andere Mail war noch schöner - daher mein heutiger Titel "was bleibt?" (im Sinne von: bestehen oder als Gewinn übrig) - Es ging um "gebrauchte" amerikanische Lebensversicherungen, die ich kaufen möge oder vielleicht auch vermitteln könnte... "Ich prüfe ja jedes Angebot, denn es könnte ja DIE Chance meines Lebens sein..." (frei nach Henry Ford) und sehe also: "US-Lebensversicherer seien prinzipiell sicher und AIG nur ein unschöner, kleiner Fehler, der noch dazu nichts mit der Sparte Leben zu tun hat." (OK) Die Rendite wird errechnet indem eine 61,2-prozentige Verzinsung über sechs Jahre einfach durch sechs geteilt wird und wird dann mit 10,2 % p.a. (also effektiv!) angegeben. (Das liegt schon sehr nahe am Betrug.) Ach so, da war doch noch was ;-)

Genau: das soll "bezahlt" werden mit "grünen Zetteln" mit dem Aufdruck "In God We Trust" (Zu meiner Sicherheit gucke ich noch einmal auf oanda.com und sehe: Vor nur einem Jahr brauchte ich nur ca. 1,30 Dollar, um einen Euro zu kaufen - zur Zeit liegen wir nahe 1,50 Dollar für einen Euro.)

Mal sehen, was der Dollar wert ist, wenn die Gebrauchtpolicen in vier bis sechs Jahren fällig gestellt werden können. Bis dahin aber bin ich so FREI, den fallenden Kursen aller Währungen dieser Welt aus SICHERer Distanz zuzuschauen und gehe unterdessen bei meinen anderen Xing-Kontakten vorbei und schaue mal, was diese so machen:

Mir fällt ein, lobend zu erwähnen H. Häusler, M. Otte und G. Spannbauer (alph. Reihenfolge). Und ich werde Herrn Markus Miller (heute erst "entdeckt") von http://geopolitical.de bitten, mein Kontaktgesuch anzunehmen.

Seid frei, liebe Freunde, bis demnächst,
Stefan Krasulsky

Donnerstag, 4. Juni 2009

Ständige Quelle unerklärlicher Fehler

twitter.com/beulchen #Bio #DLF


Vertrauen Sie noch den Medien? Glauben Sie noch, was man Ihnen dort erzählt? Schlafen Sie noch ruhig?

Heute Morgen habe ich mir 90 Minuten Zeit genommen, eine Radiosendung zu hören. (Und sonst nichts. [Nebenbei zu tun.]) Im #DLF "Journal am Vormittag" war das Thema: "Wie sicher ist mein Geld? - Finanzanlagen" Es schien mir sehr interessant zu werden. Um es aber vorweg zu nehmen, wenn in einer Sendung gleich zwei offensichtliche Lügen derart manifestiert werden, wie das dort geschehen ist, dann kann ich nur enttäuscht (im doppelten Sinne des Wortes) sein.

Was war gut? Es waren eine Verbraucherberaterin, ein Honorarberater und ein Chefredakteur einer Finanzzeitschrift mit der Moderatorin gemeinsam im Studio. So war es vom Ansatz her möglich, in verschiedene Richtungen zu denken und auch zu diskutieren. Es wurde richtig festgestellt, dass man in einer Bank keine unabhängige Beratung bekommen kann, um es vorsichtig zu reflektieren. (Für mich ist kein gutes Haar an den Banken und deren Pleiten geblieben.)

Hatte gerade heute ein Erlebnis mit meiner Ex-Bank (Sparkasse Spree-Neiße): Die haben mir eine Geschäftskonto ohne Angabe von Gründen und ohne gesonderte briefliche Nachricht gekündigt! Darauf hin habe ich die Schlüssel für das Bankschließfach zurück gegeben; denn ich werde kein Schließfach für eine Firma in einer Bank haben, wo ich kein Konto habe! Heute kam die Aufforderung die Schließfachversicherung für das kommende Jahr zu bezahlen ... Nö, nö! (Konto nein, Gebühren ja, oder wie soll ich das verstehen?)

Also: Ein Bank-ver-Berater ist zunächst ein Verkäufer! (Sie kennen das doch: "Wes Brot ich es, des Lied ich sing."?) Und dieser Diener seines Herren hat nun einmal die Aufgabe für seinen Lohn zu arbeiten und demzufolge Provision für den Laden dem er dient zu verdienen. Sonst nichts. Ihr gesunder Menschenverstand ist intelligenter als jeder "Bankberater", vor allem, wenn Sie hin und wieder einmal Ihren Bauch fragen! Und wenn Ihnen das nicht genügt, dann lesen Sie, um viele Meinungen zu bekommen, surfen ein wenig oder fragen Sie einfach in Ihrem Netzwerk herum.

Was war definitiv falsch (um es nicht noch einmal Lüge zu nennen)? Man behauptete, dass "die BRD einer der besten Schuldner weltweit sei" ... Mag sein. Falsch aber ist, dass die BRD ihre "Schulden immer zurückzahlt." Das können Sie selbst prüfen: Erstens, ob das zukünftig auch so sein wird, weil es in der Vergangenheit immer "gut gegangen" ist, scheint mir nicht so sicher ... Und zweitens, wenn ich zurückzahle (oder besser tilge), dann müssten die Schulden doch weniger werden - oder? Das aber ist in der Geschichte der BRD noch nie der Fall gewesen! Die Staatsschulden wachsen wie Metastasen! (Ich wette eine Flasche Champagner, dass Sie keine Regierung in den letzten 40 Jahren finden, die es geschafft hat, die Staatsschulden gegenüber dem Beginn deren Regierungsperiode zu senken.)

Und dann mein Lieblingsthema: Gold. ... Ich kann mir einfach nicht erklären, warum mein Schuster (für Maßschuhe), mein Dachdecker (für eine größere Reparatur), mein Bäcker (für die Jahres-Rechnung ... ja, so etwas gibt es!), mein Finanzberater (als Honorar), mein Markisenmonteur, meine Psychotherapeutin (aus Eigenitiative) und mein Buchführungshelfer lieber Gold und Silber nehmen ... Sind die so doof? Nein gewiss nicht. Es sind bis auf zwei Ausnahmen Ossis - und das verstehen Sie bitte als Kompliment - denn die haben das 40-jährige Sozialismus-Experiment gewitzt überstanden und sind gestärkt daraus hervorgegangen und heute noch gewitzter! Und ich? - habe auch einen Vorteil davon: Meine Rechnungen sind in der Regel 20 ... 30 Prozent billiger als deren Erst- und Ursprungs-Forderungen.

Was sagt DLF zu Gold? "Gold ist teuer." Prima, dann brauche ich nicht viel, um meine Rechnungen zu bezahlen! "Gold schwankt stark im Kurs." Prima, dann gibt es immer wieder Gelegenheit, billig nachzukaufen und / oder bei hohen Kursen zu verkaufen oder seine Rechnugen zu bezahlen! "Gold bringt keine Zinsen." Prima, dann muss ich auch keine Zinsen versteuern! "Gold ist unsicher." Und warum haben es dann schon die alten Pharaonen akzeptiert, warum steht so viel darüber in der Bibel und warum haben die alten Griechen und Römer ... und in den 2000 Jahren danach - warum wurde es stets von allen Menschen in aller Welt gern akzeptiert? "Gold kann man nicht essen." Nein, ich auch nicht! Aber ich möchte den Bauern sehen, der mir für ein paar Gramm Gold nicht einen großen Sack Kartoffeln gibt!

Und wenn Sie zu denen gehören, die ein paar der Argumente in Anführungszeichen für passender halten als meine Antworten (oder die Gegenfrage), dann senden Sie mir einfach einen Brief mit Ihrem "wertlosen" alten Gold- und Silberschmuck (gern auch Platin, Palladium, Rhodium u.s.w.) - ich zahle Ihnen einen guten Kurs! Gern nehme ich auch Münzen, Barren oder alte Zähne - Hauptsache Gold ;-) !!!

Leider werden wir statt korrekt beraten, oft für dumm verkauft, nicht nur in der Bank, sondern vor allem auch in den Medien und sogar in Medien, die ich bis vor einiger Zeit noch für seriös gehalten habe.

Halten Sie Augen und Ohren offen! Hören Sie öfter auf Ihren Bauch! Nutzen Sie Ihren "gesunden Menschenverstand" und bleiben Sie vor allem wachsam.