Freitag, 23. Oktober 2009

Die Wahrheit

... und nichts als die Wahrheit


als Knirps habe ich Westfernsehen geschaut und bin auch gern ins brudersozialistische Ausland gereist. Dort habe ich es niemals versäumt, wenigstens eine großbürgerliche Zeitung in deutscher Sprache zu kaufen, die es ja in der DDR nicht gab ...

... je dicker die Zeitung, desto besser. Das war meist die FAZ oder die Süddeutsche, manchmal auch Die Welt oder die Rheinische Post. Zwar kostete so eine Zeitung wegen der "marktgerechten" (Schwarzumtausch-)Kurse ein kleines Vermögen, aber man konnte auch eine 14 Tage alte Westzeitung in der DDR noch mit gutem Gewinn verkaufen. (Es war halt eine Mangelwirtschaft, wobei dieser Mangel politisch gewollt war. Und wo Mangel herrscht, da steigen die Preise.) Die meisten meiner Sekundärleser waren sogar einverstanden, dass ich den Wirtschaftsteil behalte - sie zahlten trotzedem gern den von mir geforderten Preis.

So war dieser Wissenserwerb für mich kostenlos - und wie ich heute weiß, auch nahezu umsonst.

Schon damals beschlich mich leise das Gefühl, dass es ein langer Weg werden würde, die Wahrheit zu erkennen. Heute bin ich mir vollkommen bewusst, das es gar nicht gewollt ist (it's not pc), dass man die Wahrheit einfach erkennt - (ich rede immer noch über Wirtschaft, d.h. ich gehe von selbiger aus und in Gedanken ein paar Schritte weiter).

Wäre das anders gewesen, dann hätte ich damals verstanden, wie das "Ding mit den Filmen" funktioniert und zusammenhängt ... damals hatte ich ein Hobby: Fotografie und habe Filme und Bilder selbst entwickelt. Das verbrauchte Fixierbad habe ich zum Recycling gebracht und dafür mehr Geld erhalten, als mich die Filme im Einkauf gekostet haben. An Filmen gab es NP 15, 20 und 27. Diese Zahlen stehen für die Lichtempfindlichkeit in einer DIN-Reihe und bedeuteten je 5 ... 7 Punkte mehr ungefähr eine Verdoppelung der Lichtempfindlichkeit. Diese Produktreihe war sinnvoll und soweit auch vollständig. Anfang der 80er Jahre stieg, angeheitzt durch die Brüder Hunt, der Preis am Silbermarkt in unermessliche Höhen und Silber wurde, wenn auch nur in der DDR (wegen chronischen Devisenmangels), knapp. [Für die anderen deutschen Fotografen, die noch wissen, was ein Analog-Schwarz-Weiß-Film ist: Das entspricht in der Reihe den ASA-Werten 100 / 200 / 400]

Nun macht Not bekanntlich erfinderisch ... und man "erfand" in der DDR den Film NP 22. Der NP 20 (in anderen Formaten auch der NP21) verschwand aus den Regalen. Am NP 22 war außer der geringen Empfindlichkeitssteigerung nichts anders oder gar besser; mit einer Ausnahme: der Preis hatte sich mal eben verdoppelt.

Die Gesetze des Marktes funktionierten also auch in der DDR, auch wenn man uns das damals anders verkaufen wollte! Und so ist es heute auch noch, obwohl wir inzwischen ein (deutsches) Volk sind und bald ein europäisches Volk sein werden, werden wir von den gleichgeschalteten Medien einseitig und falsch informiert. Im Bereich der Wirtschaft ist dies besonders fatal, weil dem Bürger über wenige Generationen hinweg ein Wissen verloren geht, dass sich bald als lebensnotwendig erweisen wird. Noch schlimmer, mit dem Verfall des Wissens wird ein weiterer Verfall an Sitten und menschlichen Werten einhergehen ...

Exkurs:

Gerade eben läuft schon wieder so eine Falschmeldung im DLF, sinngemäß zitiert: "... der Dollar steht aktuell bei 1,5037 und es läge daran, dass Moodys das Rating für den Dollar beabsichtigt ... [und dann wird noch etwas von] Liquidität" [geschwafelt] ...

Falsch! So muss es heißen: In den USA rotiert die Notenpresse bei voller Auslastung mit Höchstgeschwindigkeit. Und je mehr druckfrische Inflations-Dollars in den (Geld-)Markt gedrückt werden, desto wertloser werden sie. So einfach ist das (zu erklären)! Exkurs Ende.

Die Wahrheit im Bereich der Wirtschaft wird von keynesianisch indoktrinierten Ökonomen angeführt und von (unwissenden) Journalisten (meist ungeprüft) einfach nachgeplappert. Es scheint so, als ob Meinungsfreiheit dadurch bestimmt würde, dass möglichst viele Menschen möglichst unsinnig und weit weg vom Kern herumquacksalbern.

Besonders schön, einfach, verständlich und auf ein paar wenige Seiten verdichtet, hat Herr Roland Baader im "Forum Ordnungspolitik" http://www.forum-ordnungspolitik.de/newsroom/gastbeitraege/551-inflation-der-papierene-selbstmord diese Zusammenhänge um Wirtschaft, Politik, Geld und menschliche Werte dargestellt. Dafür bin ich sehr dankbar.

Und ich wünsche meinen Lesern, dass diese flaue Gefühl, was die meisten Menschen beim Thema Wirtschaft in der Magengegend unangenehm erspüren, dazu motiviert, die Dinge zu hinterfragen und den meist sehr einfachen Kern zu verstehen. (Lebensnotwendig z.B.: Womit sollte man einkaufen gehen, wenn eines Tages so viele Dollars resp. Euros da sind, dass dieses "Geld" keiner mehr haben will und mit dem man dann nur noch den Ofen direkt beheizen kann?)

Dienstag, 20. Oktober 2009

Brief an "Herrn Professor"

Sehr geehrter Herr Professor Timmermann,


auf Ihrer Website http://www.dr-timmermann.de/geld_1.htm fand ich (durch Suche Wissen / Gold) unten eine Tabelle mit Ihren Feststellungen zum Thema "Grenzen des Wachstums". Bei meinen privaten Nachforschungen und auf der Suche nach Geschichte, Gegenwart, Werten und möglichen sich daraus ergebenden Trends für die Zukunft stosse ich immer wieder auf Gold / Silber / Edelmetalle / Währungen / Wirtschaftskennzahlen (BIP, Wachstum BIP, Import, Export, Staatsverschuldung u.s.w.) und suche dort nach Zusammenhängen, um die Trends für die Zukunft ableiten zu können. Diesbezüglich ist Ihre Website für mich hilfreich gewesen. [...] Nun sind Wissenschaft und Politik zwei grundsätzlich verschiedene "Hochzeiten". Dies sage ich unter Bezugnahme auf Ihre letzte Tabelle mit der Bewertung der Prognosen des "Club of Rome".

Was waren die Absichten dieses Clubs? Wer hat deren Prognosen bezahlt? Welche Absichten hatten die Geldgeber? Da ich Ihnen die Beantwortung dieser Fragen selbst überlassen möchte, sende ich Ihnen ergänzend einen Link auf ein Seminar von Dr. Albert A. Bartlet http://www.youtube.com/watch?v=F-QA2rkpBSY&feature=related

Dieses Video besteht aus 8 Teilen zu je ca. 10 Minuten (Link für Teil eins siehe oben) - die folgenden 7 Teile werden Sie leicht bei youtoube finden ... Und möglicherweise überdenken Sie nach dieser Lektüre des Videos noch einmal Teile Ihres Fazit unter dieser sechsten Tabelle ... (Auf welche Bewertung der Zahlen würde man kommen, wenn man andere Währungen zum Maßstab nehmen würde - oder gar einen gewichteten Währungskorb?) Welchen Wert haben die Zahlen, wo sich die USA doch schon seit mehr als vier Zahrzehnten ihr Außenhandelsbilanzdefizit mit frisch nachgedruckten Dollars finanzieren? Warum nicht die Goldpreisentwicklung als internationalen Maßstab für Inflation werwenden? Auf www.goldseiten.de (wo ich auch den Link auf Ihre Seite fand), las ich unter: ... "Das Resultat waren..." (Überschrift) bis zu Ihrem Link http://www.goldseiten.de/content/goldstandard/index.php einige sehr interessante Argumente dafür.

Auf Ihrer Seite "Sprachen" fand ich eine erste Bestätigung meiner Konsequenzen, welche sich aus Fakten ergeben können ... Mein Sohn hat [...], damit er Kanji lernen kann - denn die Zukunft der Welt liegt eindeutig in China bzw. in desse Nähe.

Herzliche Grüße aus Cottbus,
Stefan Krasulsky

Dienstag, 13. Oktober 2009

Schuldgeld

manchmal, aber eher selten, erledigen sich Schulden "wie von selbst" ...


Die folgende Geschichte fiel mir über den "Kunden-Newsletter" des Finanzberaters Herr Günther Grosche www.finanzplanung-grosche.de zu. Ich gebe sie hier wieder, weil sie so sehr schön daran erinnert, dass unser (Papier-)Geld schon als Schuldgeld zur Welt kommt ...

"Es ist April 2009, eine kleine Stadt in Deutschland mit Fremdenverkehr, Hauptsaison, aber es regnet, also ist die Stadt leer. Alle haben Schulden und leben auf Kredit. Zum Glück kommt zu einem Hotel ein reicher Russe. Er will ein Zimmer und legt 100 € auf den Tisch, danach geht er sich das Zimmer anschauen.

Der Hotelchef nimmt die Banknote in die Hand läuft schnell, um seine Schulden bei dem Fleischlieferanten zu regulieren.

Dieser nimmt die Banknote und läuft schnell, um seine Schulden bei einem Schweinezüchter zu regulieren.

Dieser nimmt die 100 € in die Hand läuft schnell, um bei dem Futterlieferanten seine Schulden zu begleichen.

Dieser nimmt mit großer Freude das Geld in die Hand und gibt es dem Freudenmädchen, mit der er letztens zusammen war und bei der er die Dienstleistungen auf Kredit genommen hat (Krise!).

Das Mädchen nimmt das Geld in die Hand und läuft froh, um ihre Schulden bei dem Hotelchef zu regulieren, wo sie auch letztens war und da Kredit hat ...

Und in der selben Sekunde kommt der Russe vom Zimmer zurück und sagt, dass ihm das Zimmer nicht gefällt. Er nimmt seine 100 € in die Hand und verläßt die Stadt.

Niemand hat verdient, aber die ganze Stadt hat keine Schulden mehr und schaut optimistisch in die Zukunft!"

Ich wünsche mir, dass unser Euro-Experiment ähnlich glimpflich endet, ohne dass wir größeren Schaden nehmen ...

Montag, 5. Oktober 2009

Was bleibt?

(m)ein Weg zu mehr Freiheit...


... oder sollte ich schreiben "mehr Sicherheit"? Vollkommen klar: das widerspricht einander; denn je mehr Freiheit ich haben will, desto mehr Chancen muss ich nutzen. Um Chancen nutzen zu können, muss man aber "gewisse" (hoffentlich überschaubare) Risiken in Kauf nehmen können. Und Sicherheit kann ja nur entstehen, wenn man selbst gar nichts tut; denn dann macht man keine Fehler (aber ist das eine Alternative?) ... Was aber ist, wenn die "Fehler" Dritter mich berühren, oder wenn "alte Wahrheiten", die ich heute noch in meinem Kopf habe, eine Weile schon nicht mehr gültig sind?

Ganz klar, ich werde aktiv und entscheide mich für Chancen, Freiheit; wenn diese auch mit Risiko untrennbar verbunden zu sein scheinen. (Und während ich die Welt um mich herum versuche stets aktiv wahrzunehmen, schaue ich auch immer mal aus dem Augenwinkel heraus auf die "Sicherheit".)

Heute Morgen hätte ich beinahe meinen Kaffeepott umgekippt. Nicht aus Schusseligkeit, sondern vor Schreck. Herr Michael Sommer (DGB) gibt ein Interview (im DLF) und sagt: "Wir brauchen einen starken Staat..." und begründet "...weil wir sonst die Finanz- und Wirtschaftskrise nicht hätten überwinden können." Wow! Dabei habe ich mein Brötchen liegen und meinen Kaffee stehen gelassen und erst nach 13:00 Uhr wieder Appetit darauf gehabt. Was für ein Müll! Ich sage, je mehr und je stärker der Staat, desto mehr Pflichten (Steuern) für den Bürger; denn die Beamten, welche die Einhaltung der Pflichten überwachen und kontrollieren, müssen doch bezahlt werden - oder? Also: wir brauchen starke Bürger, um die Lasten, die uns bereits aufgebürdet sind, überhaupt noch (er)tragen zu können. Und dann der Schwachsinn hoch drei: "...weil mit den Steuern doch die Folgen der Krise abgemildert / verhindert / oder ausgeglichen werden..." (nur sinngemäß zitiert) Erstens: Wenn wer stark sein muss, dann der Bürger - s.o. Zweitens: Lüge! Die Krise ist noch nicht vorbei. Sie hat noch nicht einmal (richtig) angefangen. Drittens: Seit wann kann man mit fiat money eine Krise beseitigen, wenn doch genau das der (wahre) Grund der Krise ist? Richtig daran ist nur, dass der Staat noch stärker werden muss, um diese Staatskedite in Form von Steuern auch noch aus dem Volk pressen zu können.

Und da ein jeder Bürger so etwas wie einen "gesunden Menschenverstand" hat, der immer mehr Menschen sagt, "hier werde ich getäuscht oder gar belogen", schwindet eben das Vertrauen ...

Herr Sommer: Beweis gefällig? Siehe Mitgliederzahl (besser -Schwund) der Gewerkschaften!

Ich bin so wunderbar in Xing vernetzt. Von zweien meiner Kontakte habe ich jeweils eine eMail erhalten. Eine davon sollte wohl ein Substitut für eine zugesagte persönliche Information sein, entpuppte sich aber als eine Werbung für ein Power-Seminar eines Internetgurus. Wenn aber dieser Guru nicht einmal in der Lage ist, einem seiner vielen Angestellten (oder freien Mitarbeiter?) zu sagen, dass ein PDF (Einladungsdok.) auch ohne detektivische Fähigkeiten lesbar sein sollte; tja, dann schwindet halt das Vertrauen. Ich habe jetzt an diesem Tag FREI, sofern ich nichts anderes in meinen Kalender schreibe. (Und ich bin sicher, nicht zu viel Geld, für zu wenig Leistung auszugeben.)

Die andere Mail war noch schöner - daher mein heutiger Titel "was bleibt?" (im Sinne von: bestehen oder als Gewinn übrig) - Es ging um "gebrauchte" amerikanische Lebensversicherungen, die ich kaufen möge oder vielleicht auch vermitteln könnte... "Ich prüfe ja jedes Angebot, denn es könnte ja DIE Chance meines Lebens sein..." (frei nach Henry Ford) und sehe also: "US-Lebensversicherer seien prinzipiell sicher und AIG nur ein unschöner, kleiner Fehler, der noch dazu nichts mit der Sparte Leben zu tun hat." (OK) Die Rendite wird errechnet indem eine 61,2-prozentige Verzinsung über sechs Jahre einfach durch sechs geteilt wird und wird dann mit 10,2 % p.a. (also effektiv!) angegeben. (Das liegt schon sehr nahe am Betrug.) Ach so, da war doch noch was ;-)

Genau: das soll "bezahlt" werden mit "grünen Zetteln" mit dem Aufdruck "In God We Trust" (Zu meiner Sicherheit gucke ich noch einmal auf oanda.com und sehe: Vor nur einem Jahr brauchte ich nur ca. 1,30 Dollar, um einen Euro zu kaufen - zur Zeit liegen wir nahe 1,50 Dollar für einen Euro.)

Mal sehen, was der Dollar wert ist, wenn die Gebrauchtpolicen in vier bis sechs Jahren fällig gestellt werden können. Bis dahin aber bin ich so FREI, den fallenden Kursen aller Währungen dieser Welt aus SICHERer Distanz zuzuschauen und gehe unterdessen bei meinen anderen Xing-Kontakten vorbei und schaue mal, was diese so machen:

Mir fällt ein, lobend zu erwähnen H. Häusler, M. Otte und G. Spannbauer (alph. Reihenfolge). Und ich werde Herrn Markus Miller (heute erst "entdeckt") von http://geopolitical.de bitten, mein Kontaktgesuch anzunehmen.

Seid frei, liebe Freunde, bis demnächst,
Stefan Krasulsky

Montag, 31. August 2009

Warten auf Godot

... oder auf den Internetzugang


"Pass auf, was Du denkst, es könnte Wirklichkeit werden." (Zit. Frank Wilde) Und so kam es auch.

Am 18.06.2009 habe ich das letzte Mal in Cottbus von meinem Büro aus telefoniert. Am 10.07.2009 habe ich tel. einen neuen DSL-Zugang für mein homeoffice bei 1&1 beantragt. Bis heute habe ich schon mal den Antrag zur Nummernportierung einreichen können (der Brief wurde einfach an eine von 1&1 "willkürlich gewählte" Adresse versandt - ja, gesandt, aber nicht geschickt!). Seit 06.08.2009 liegt das dort vor. Bis heute keine neue Nachricht. (Die 0180-5er habe ich schon ein halbes Dutzend Mal ...) Und die Krönung: teleson (mein alter Provider) kann oder will an die neue Adresse (mit der alten Nummer) nicht liefern - kündigen wollen sie auch nicht ... aber die Rechnungen kommen weiter. Soll das mein Anwalt machen?

Am besten, ich ziehe um! Weit weg. (Die Weichen sind schon gestellt.)

Danke, Denise, für Dein Notebook mit vodafone-Stick, welchen ich in der "Kneipe meines Vertrauens" (Grand mit 4en, Cottbus) nutzen darf.

Und da war hier vor ein paar Tagen noch so eine groß(artig-)e (und tolle) Frau ... (hey Christina, das ist für Dich / von Dir ;-). Sie sagte:

"Arbeit geht,
Männer gehen,
Freunde bleiben."

Christina Wiechmann

(WIE WAHR! Falls Sie das auch gut finden: zitieren mit vollständiger Quellenangabe gestattet.)

So. Jetzt geht's mir besser. (Wieder zu viel geschimpft und Luft gemacht - aber nicht explodiert - und doch zum guten Schluss gefunden.)

Ach, eines fällt mir noch ein: Heute eine von meinen vielen Exen gesehen. (Als Du das letzte Mal Deine Haare neu färbtest, gingen bei mir alle "Alarmglocken" an - hat sich seit dem nichts mehr verändert[?] - oder ist es eine Unterstellung, dass Frau sich die Haare färbt, wenn sie will, dass die Umwelt erkennen kann: Ich habe mich (rein äußerlich) verändert! Und warum sehe ich das schon zum zweiten Mal in meinem Leben? - Die Haare meiner ersten "Exe" waren "natur-pech-schwarz" und gingen kaum zu färben, weil sie superextrem kräftig waren; sonst hätte ich das vielleicht schon drei Mal geseh... mmhhh.)

Bis bald Freunde - so Gott Tele.kom es gestattet ;-)))

PS.: Die vielen Tippfehler "kommen" von der Tastatur hier, die spinnt, glaube ich.

pps.: toshiki, was ist mit deinem blog? (kein internet at katsumi-san?)

Donnerstag, 4. Juni 2009

Ständige Quelle unerklärlicher Fehler

twitter.com/beulchen #Bio #DLF


Vertrauen Sie noch den Medien? Glauben Sie noch, was man Ihnen dort erzählt? Schlafen Sie noch ruhig?

Heute Morgen habe ich mir 90 Minuten Zeit genommen, eine Radiosendung zu hören. (Und sonst nichts. [Nebenbei zu tun.]) Im #DLF "Journal am Vormittag" war das Thema: "Wie sicher ist mein Geld? - Finanzanlagen" Es schien mir sehr interessant zu werden. Um es aber vorweg zu nehmen, wenn in einer Sendung gleich zwei offensichtliche Lügen derart manifestiert werden, wie das dort geschehen ist, dann kann ich nur enttäuscht (im doppelten Sinne des Wortes) sein.

Was war gut? Es waren eine Verbraucherberaterin, ein Honorarberater und ein Chefredakteur einer Finanzzeitschrift mit der Moderatorin gemeinsam im Studio. So war es vom Ansatz her möglich, in verschiedene Richtungen zu denken und auch zu diskutieren. Es wurde richtig festgestellt, dass man in einer Bank keine unabhängige Beratung bekommen kann, um es vorsichtig zu reflektieren. (Für mich ist kein gutes Haar an den Banken und deren Pleiten geblieben.)

Hatte gerade heute ein Erlebnis mit meiner Ex-Bank (Sparkasse Spree-Neiße): Die haben mir eine Geschäftskonto ohne Angabe von Gründen und ohne gesonderte briefliche Nachricht gekündigt! Darauf hin habe ich die Schlüssel für das Bankschließfach zurück gegeben; denn ich werde kein Schließfach für eine Firma in einer Bank haben, wo ich kein Konto habe! Heute kam die Aufforderung die Schließfachversicherung für das kommende Jahr zu bezahlen ... Nö, nö! (Konto nein, Gebühren ja, oder wie soll ich das verstehen?)

Also: Ein Bank-ver-Berater ist zunächst ein Verkäufer! (Sie kennen das doch: "Wes Brot ich es, des Lied ich sing."?) Und dieser Diener seines Herren hat nun einmal die Aufgabe für seinen Lohn zu arbeiten und demzufolge Provision für den Laden dem er dient zu verdienen. Sonst nichts. Ihr gesunder Menschenverstand ist intelligenter als jeder "Bankberater", vor allem, wenn Sie hin und wieder einmal Ihren Bauch fragen! Und wenn Ihnen das nicht genügt, dann lesen Sie, um viele Meinungen zu bekommen, surfen ein wenig oder fragen Sie einfach in Ihrem Netzwerk herum.

Was war definitiv falsch (um es nicht noch einmal Lüge zu nennen)? Man behauptete, dass "die BRD einer der besten Schuldner weltweit sei" ... Mag sein. Falsch aber ist, dass die BRD ihre "Schulden immer zurückzahlt." Das können Sie selbst prüfen: Erstens, ob das zukünftig auch so sein wird, weil es in der Vergangenheit immer "gut gegangen" ist, scheint mir nicht so sicher ... Und zweitens, wenn ich zurückzahle (oder besser tilge), dann müssten die Schulden doch weniger werden - oder? Das aber ist in der Geschichte der BRD noch nie der Fall gewesen! Die Staatsschulden wachsen wie Metastasen! (Ich wette eine Flasche Champagner, dass Sie keine Regierung in den letzten 40 Jahren finden, die es geschafft hat, die Staatsschulden gegenüber dem Beginn deren Regierungsperiode zu senken.)

Und dann mein Lieblingsthema: Gold. ... Ich kann mir einfach nicht erklären, warum mein Schuster (für Maßschuhe), mein Dachdecker (für eine größere Reparatur), mein Bäcker (für die Jahres-Rechnung ... ja, so etwas gibt es!), mein Finanzberater (als Honorar), mein Markisenmonteur, meine Psychotherapeutin (aus Eigenitiative) und mein Buchführungshelfer lieber Gold und Silber nehmen ... Sind die so doof? Nein gewiss nicht. Es sind bis auf zwei Ausnahmen Ossis - und das verstehen Sie bitte als Kompliment - denn die haben das 40-jährige Sozialismus-Experiment gewitzt überstanden und sind gestärkt daraus hervorgegangen und heute noch gewitzter! Und ich? - habe auch einen Vorteil davon: Meine Rechnungen sind in der Regel 20 ... 30 Prozent billiger als deren Erst- und Ursprungs-Forderungen.

Was sagt DLF zu Gold? "Gold ist teuer." Prima, dann brauche ich nicht viel, um meine Rechnungen zu bezahlen! "Gold schwankt stark im Kurs." Prima, dann gibt es immer wieder Gelegenheit, billig nachzukaufen und / oder bei hohen Kursen zu verkaufen oder seine Rechnugen zu bezahlen! "Gold bringt keine Zinsen." Prima, dann muss ich auch keine Zinsen versteuern! "Gold ist unsicher." Und warum haben es dann schon die alten Pharaonen akzeptiert, warum steht so viel darüber in der Bibel und warum haben die alten Griechen und Römer ... und in den 2000 Jahren danach - warum wurde es stets von allen Menschen in aller Welt gern akzeptiert? "Gold kann man nicht essen." Nein, ich auch nicht! Aber ich möchte den Bauern sehen, der mir für ein paar Gramm Gold nicht einen großen Sack Kartoffeln gibt!

Und wenn Sie zu denen gehören, die ein paar der Argumente in Anführungszeichen für passender halten als meine Antworten (oder die Gegenfrage), dann senden Sie mir einfach einen Brief mit Ihrem "wertlosen" alten Gold- und Silberschmuck (gern auch Platin, Palladium, Rhodium u.s.w.) - ich zahle Ihnen einen guten Kurs! Gern nehme ich auch Münzen, Barren oder alte Zähne - Hauptsache Gold ;-) !!!

Leider werden wir statt korrekt beraten, oft für dumm verkauft, nicht nur in der Bank, sondern vor allem auch in den Medien und sogar in Medien, die ich bis vor einiger Zeit noch für seriös gehalten habe.

Halten Sie Augen und Ohren offen! Hören Sie öfter auf Ihren Bauch! Nutzen Sie Ihren "gesunden Menschenverstand" und bleiben Sie vor allem wachsam.

Dienstag, 26. Mai 2009

Hochzeitstag

heute hätte ich (wir) das 20. Jubiläum gehabt ...


Ich habe mit den drei Frauen in meinem bisherigen Leben so viel Scheiße erlebt, dass ein hundertseitiges Buch nicht ausreichen würde, alle Missverständnisse, allen Streit, die Betrügereien, all die Demütigungen, den Druck, die Erpressungen und die zerstörten und unterschlagenen Dinge aufzuschreiben. Also lasse ich das besser.

Gab es keine schönen Stunden, die der Erinnerung wert sind? (Mir stehen die Tränen in den Augen.) Es waren so wenige, dass ich lange überlegen muss, damit mir etwas einfällt. Auch die beruflichen Erfolge sind genau dann absolut nichts mehr wert, wenn man privat (wieder einmal) vor einem Scherbenhaufen steht; einmal davon abgesehen, dass sie niemals so nachhaltig waren, dass man auch nach einem privaten Bruch noch von diesen geschäftlichen Erfolgen hätte leben können.

Und am schlimmsten ist diese Erfahrung: Es interessiert in Deutschland keine Sau, wie "Mann" damit fertig wird, die ganzen Stereotype, die man gewöhnlich ihm zuschreibt, von Frauen erlebt zu haben ... die Letzte hat sich mit einem Suizidversuch jeglicher Bestrafung (z.B. wegen Körperverletzung) feige entzogen. Sie hat jetzt eine Eule auf dem Rücken, steht unter "Naturschutz", färbt die Haare, trägt neue Brille und erzählt aller Welt: "Er war ein Schwein."

Von mir aus hättest Du tot sein können. Deshalb habe ich Dir ja auch am 15.01. vier Lilien (VIER und LILIEN!) an Dein Krankenbett gebracht ... oder waren die für unser tot geborenes Kind?

Warum ist von drei Frauen nicht eine in der Lage, wenigstens einmal die Spur der Frage nach eigenen Fehlern aufzuwerfen, geschweige denn sich zu entschuldigen oder wenigstens zu versuchen, sichtbar zu verzeihen? Ihr könntet Größe zeigen, indem ihr bald ein paar aufrichtige Worte finden würdet.

Wieso lasst Ihr zu, dass Fragen über Jahrzehnte bleiben? Wieso lasst Ihr zu, dass aus Liebe ein so großer Hass wird, dass nur "alte Feindschaften" übrig bleiben können, vor denen Euch keine Polizei der Welt schützen kann?

Und was mache ich falsch, dass ich diese Scheiße wie "magisch" an mich ziehe?

Und: Wie komme ich da raus?